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Coaching

Wer profitiert von einem Coaching?

Jede Person, die sich verändern will! Speziell Stellensuchende sind in einem Coaching gut aufgehoben. Denn in der Phase einer Neuorientierung geht es nicht nur darum, eine neue Herausforderung zu finden oder mehr Lohn zu erhalten, sondern es gilt, die richtige Stelle zu finden. Doch was bedeutet das für die einzelne Person? Hier kommt das Coaching zum Zug. Stellensuchende wissen sehr genau, was sie verlassen wollen – doch was erwartet sie und wie können sie die neue Herausforderung in Einklang mit ihren Bedürfnissen bringen? Es lohnt sich, diesen Fragen auf den Grund zu gehen und sich mit einem individuellen Coaching damit zu befassen. Somit wird im Coaching analysiert, ob und warum die aktuelle Funktion aufgegeben werden soll. Denn nicht immer ist die einzig mögliche Option eine Kündigung. Sollte dies aber der gewählte Weg sein, lohnt es sich, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren und bewusst, auf die einzelne Person zugeschnitten, einen Neustart zu planen. Ein Coaching ist auch geeignet für Personen, die seit längerer Zeit keinen Bewerbungsprozess mehr durchlaufen haben. Hier kann ein Coach mit Rat und Tat unterstützen – beim Erstellen der Bewerbungsmappe bis hin zum Üben von Bewerbungsinterviews.

Was bedeutet ein Coaching?

Ein Coaching ist im eigentlichen Sinne eine Begleitung. Das Ziel wird anfangs besprochen und messbar gemacht. Somit wissen beide Parteien, was im Mittelpunkt steht und bearbeitet werden soll. Dies macht die Zusammenarbeit transparent und hält, als angenehmen Nebeneffekt, auch die Kosten im Rahmen. Begleitung bedeutet, dass der Coachee (so wird der Kunde im Coaching genannt) in seiner aktuellen Situation im Mittelpunkt steht. Es geht also um die Gegenwart mit Blick auf die Zukunft. Eine Rückschau kommt dann zum Zuge, wenn die Ereignisse, die zum Veränderungsbedürfnis geführt haben, reflektiert werden sollen. Dies unterscheidet ein Coaching klar von einer Therapie, in welcher der Fokus auch auf der Ursache liegt. Ein seriöser Coach legt Wert auf die Unterscheidung und empfiehlt gegebenenfalls eine alternative Bearbeitungsform wie beispielsweise eine Psychotherapie. Dies bedeutet, dass ein Coaching für „gesunde“ Menschen geeignet ist, welche ihre aktuelle Situation reflektieren, bearbeiten und verbessern wollen. Wenngleich das Coaching für Stellensuchende sehr geeignet ist, kann und wird es auch von vielen Personen in Veränderungs- und Neuorientierungsphasen genutzt. Somit können auch Beziehungsthemen, berufliche Herausforderungen wie Konflikte am Arbeitsplatz, Auftrittskompetenz, Durchsetzungsvermögen und andere Themen bearbeitet werden.

Warum ist Coaching heute so beliebt?

Zu glauben, dass ein Job über längere Zeit unverändert bestehen bleibt, ist eine Illusion. Wir einigen uns, im Rahmen eines Vertrages, auf eine Aufgabe und sind dann, heute noch mehr als in der Vergangenheit, damit konfrontiert, dass sich die Umstände laufend und immer schneller verändern. Die Anforderungen steigen stetig und das oft auftretende Unbehagen hat nicht zwingend mit Unflexibilität zu tun. Flexibilität ist ein Schlagwort unserer Zeit. Doch oft stehen die veränderten Vorgaben des Arbeitgebers nicht mehr im Einklang mit unseren individuellen Werten. Das dadurch auftretende Unbehagen ist nicht immer klar benennbar und falls doch, fühlen wir uns ohnmächtig oder gar als Opfer der Gesellschaft bzw. der Entwicklung. Viele Arbeitnehmer suchen in solchen Situationen ein Coaching. Sie fühlen sich oft im Hamsterrad des Berufsalltags gefangen und versprechen sich durch ein Coaching Klärung und Verbesserung der Situation; und dies zu Recht! Zu erkennen, was die eigenen Bedürfnisse und Wünsche sind und diese mit den stets steigenden Anforderungen in Einklang zu bringen, erleichtert und zeigt neue Perspektiven auf. Natürlich ist auch hier die Voraussetzung für ein gelungenes Coaching, dass der Coachee bereit ist, sich auf den Veränderungsprozess einzulassen.

Wer braucht ein Coaching?

Jede Person die sich verändern will, weil sie eine Stagnation verspürt oder sich den Berufsalltags-Anforderungen nicht mehr oder nur mit grossem Energieaufwand gewachsen fühlt. Im Berufsleben trifft dies Mitarbeitende wie Führungspersonen. Im Zeitalter der Reorganisationen kann ein Coaching für Führungspersonen hilfreich sein, die ein Team in neue Herausforderungen begleiten soll. Coaching eignet sich weiter für einzelne Mitarbeitende, die sich in einer Konfliktsituation mit Teamkollegen befinden bzw. sich den neuen Herausforderungen und Stelleninhalte nicht gewachsen fühlen oder verspüren, dass die veränderten Umstände Unbehagen auslösen. Firmen die eine Reorganisation optimal aufgleisen, stellen auch sicher, dass ihre Mitarbeitenden die nötige Unterstützung für die Veränderung erhalten. Wo nötig und sinnvoll, werden Coachings auch von Arbeitgebern finanziert – es lohnt sich, dies zu klären. Ein Coaching eignet sich also für alle Personen, die sich verändern wollen.

Das Lebensmotto „love it – change it- oder leave it“ zeigt auf, wann sich ein Coaching eignet:

In der Phase „love it“ ist eine Person grösstenteils zufrieden und benötigt, es sei denn zur allgemeinen Entwicklung, kein Coaching. Die Zeit von „change it“ steht dafür, dass man aktiv an einer Veränderung mitarbeitet. Hier kann ein Coaching sehr hilfreich sein, da verschiedene Strategien und Verhaltensweisen bearbeitet werden können. Wurde diese Stufe ohne merkliche Verbesserung abgeschlossen, steht die Neuorientierung durch „leave it“ an und ist somit eine wichtige Phase für Coaching.

Wie kann Erfolg im Coaching gemessen werden?

Am Anfang eines jeden Coachingprozesses steht die Definition von Zielen respektiv dem Fokus. Dies ermöglicht das Messen des Erfolgs durch den Coachee. Die Verantwortung des Coachs hingegen ist es, die Person zielorientiert zu begleiten. Ziel eines Coachings ist es, eine Steigerung des Wohlbefindens zu erlangen. Wird im Coaching dieses Ziel konkret verfolgt, werden entsprechende Massnahmen erarbeitet und ist die Bereitschaft des Coachees für die Umsetzung im Alltag vorhanden, dann steht einem entsprechenden Erfolg nichts mehr im Wege. Zu beachten gilt, dass der Coach mit dem Coachee die Umsetzung erarbeiten, besprechen, planen und visualisieren kann – der letzte Schritt hingegen hängt dann an der Bereitschaft des Coachees, den Weg zu gehen sprich die Veränderung anzustossen.

Wie findet man den passenden Coach?

Bei der Suche nach dem richtigen Coach muss man wählerisch sein. Im Rahmen des Erstkontaktes bzw. der Auftragsklärung soll die Befindlichkeit in der Zusammenarbeit überprüft werden. Ein Coach muss sympathisch und kompetent sein. Die Überprüfung der Sympathie fällt uns leicht und die Kompetenz bzw. Erfahrung eines Coachs darf erfragt werden. Im Weiteren gibt es Verbände und Vereinigungen, die Mitglieder auflisten. Oft wird die Auswahl erleichtert, indem man im Freundeskreis nach Empfehlungen fragt. Stellensuchende sollten einen Coach auswählen, der Erfahrung im Berufsalltag gesammelt hat, und mit den unterschiedlichen Dynamiken und aktuellen Anforderungen an Bewerbende vertraut ist.

>> (How Coaching Works / Sherann Johnson 2008)

Autor Patricia Waser von www.individuum.info

Stress am Arbeitsplatz